7 Monate auf den Kanaren

Auf den Tag genau, nach 7 Monaten verlassen wie die Kanaren. 7 Monate ist es her, dass wir auf Graciosa angelandet sind, hier in diesen Gefilden wollten wir dem Winter entfliehen, ein neues Segelrevier kennenlernen.

Wir waren neugierig, gespannt und offen.La Graciosa hat uns vom ersten Landgang an verzaubert. Eine verwunschene Insel, die aus einer anderen Zeit zu sein scheint. Lanzarote war anfangs spannend, aber schnell fehlte uns das Grün.

In der wichtigen Schampusfrage wird die Insel allerdings mit „El Grifo Brut“ immer unsere Nummer 1 sein!

Die Marina Lanzarote wird auch in Zukunft ein sicherer Anlaufpunkt sein und die Bodega „Strava“ ist weiterhin in unseren Top Ten.Fuerteventura wird uns wohl vor allem wegen der unglaublichen Marina in Corralejo in Erinnerung bleiben und zwar im negativem Sinne,

zwei fantastische Restaurants in Puerto Rosario und das wars auch schon. Für mehr hatten wir bisher keine Lust. Auf Gran Canaria haben wir wunderschöne Landausflüge gemacht, die Blumenpracht genossen, die Mandelblüte erlebt.

Endlich Chlorophyll fürs Auge. Trotz der vielen Touristen immer wieder gerne, die Marinas Puerto Mogan und Pasito Blanco gut geführt und zu empfehlen. Teneriffa haben wir hauptsächlich per Land erkundet, und das war auch gut so – landschaftlich eine wunderschöne Insel aber mit für uns zum Teil kreuzgefährlichen Häfen.

Vor allem in Los Gigantes hat unser Boot ziemlich gelitten. Santa Cruz bleibt noch für eine Rückkehr offen. La Gomera haben wir leider etwas stiefmütterlich behandelt, mehrmals waren wir dort, ein paar Landausflüge bei schlechtem und bei gutem Wetter, es hat uns auch sehr gut gefallen aber der Knoten ist nicht geplatzt.

Aber wir werden ganz sicher nochmal dort aufschlagen, die Marina in San Sebastian ist ebenfalls immer einen Hafenbesuch wert und im Valle Gran Rey hatten wir einen der wenigen richtig guten Ankerplätze auf den Kanaren. La Palma hat uns vom ersten Moment an verzaubert und so haben wir auch hier die meiste Zeit verbracht.

Hierher werden wir im Herbst auch zurückkommen. Die Menschen sind unglaublich warmherzig und freundlich, die Touristen sind angenehm und willkommen, die Landschaft ist vielfältig, hier fühlen wir uns ein bisschen zu Hause.

Matthias sagt immer dass es hier wie im Schwarzwald sei aber eben mit Meer. Es gibt hervorragende Weine, gute Restaurants, nette Kioske direkt am Meer und für uns mit Tazacorte die beste Marina der Kanaren.

El Hiero musste diesmal ausgelassen werden, die siebte Insel bleibt uns für die nächste Saison zu entdecken.

Mittlerweile sitze ich hier im warmen, gerade windstillen Portugal und lasse die Kanaren Revue passieren – oft haben wir geflucht, es war schon ein verdammt kalter, windiger Winter – relativ – die Einheimischen haben solche Temperaturen in den letzten 30 Jahren nicht erlebt und wir hatten uns unseren ersten Winter im Warmen auch anders vorgestellt.

Unser Ausflug nach Deutschland Ende April/ Anfang Mai hat uns endlich sommerliche Temperaturen gebracht – dazu musste man wohl erst zurück nach Deutschland fliegen!

Kurz bevor wir von La Palma losgefahren sind, haben wir doch tatsächlich unsere Freunde von der September in Funchal, Madeira erspäht (dank Marine Traffic) – und auf unsere Bemerkung, dass sie schon losgefahren seien, kam folgende Antwort : „jo musste sein… wir haben die👃🐽voll von💨und ☃️ und wollen endlich ins Warme☀️👙🏊‍♀️🏖“Genau, wir auch, auf zu neuen, wärmeren Ufern… auf nach Madeira…

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