Estamos muy felices- wir sind glücklich

Estamos muy felices- wir sind glücklich
Das Zeitlose hat uns erwischt. Wir wissen nicht welcher Tag, nicht welche Uhrzeit. Wir wissen wann die Sonne untergeht, Matthias weiss auch wann sie aufgeht, ansonsten leben wir in den Tag hinein. Pläne werden gemacht und verworfen, weil einfach der Ort und der Moment so schön ist und wir uns richtig fühlen. 

Nach Fornells sind wir nur einen Katzensprung weiter in die Cala de Addaya gefahren. Wir brauchten einen, gegen Norden sicheren Ankerplatz und fanden nicht nur den sichersten, sondern auch schönsten Platz den wir uns bis dahin vorstellen konnten. 
Ein erneuter Mistral pfiff vor allem in den Nächten und lies uns etwas wegen der Wassertiefe von weniger als 3 Meter bangen – wir hatten hier tatsächlich die sprichwörtliche Handbreit Wasser unter dem Kiel und der Flachwasseralarm hielt uns in Schach. Trotzdem lagen wir bei einer Windstärke von bis zu 7 Beaufort wellenlos in der Bucht. 

Eine kleine gut geführte Marina hatte alles was wir brauchten. Eine cantina mit einem netten Kellner, der auch ein bisschen unser Spanischlehrer wurde, ein Autoverleih und rundum nette Nachbarn. 

Dank des Autos was man übrigens einfach irgendwann am Tagesende offen auf dem Parkplatz stehen lässt, den Schlüssel unter die Sonnenblende klemmt und basta, haben wir unseren ersten Landausflug gemacht. 

Die Dame von der Vermietung versäumte jedoch nicht uns den Unterschied zwischen open – nicht abgeschlossen und open- sperrangelweit offene Autotüren zu erklären. 

La Ciudadela, ehemals menorquinische Hauptstadt, war unser Ziel. Ein verwunschenes Städtchen mit verwinkelten Gassen, schönen Kirchen und Palästen. Tagsüber kaum Touristen (die sind alle am Strand) und absolute Ruhe um die Stadt zu erkunden und zu geniessen.

Nur ungern trennten wir uns von Addaya jedoch, nur um wenige Seemeilen später, von der nächsten Bucht, El Grao, begeistert zu sein und auch hier den geplant kurzen Aufenthalt auszudehnen. Türkises Wasser soweit das Auge reicht und ein kleiner ursprünglicher Fischerort, wo Spanier Urlaub machen, beherbergen uns gerade. 

3 Kommentare

  1. Unendliche Sehnsucht nach diesem Land/die Insel kenne ich noch nicht. Aber bald hole ich alles nach!
    Grüße aus dem kühlen Norden Deutschlands/man könnte auch sagen:aus dem Scheißwetter-Land
    Paßt bei allem Glück gut auf Euch auf.
    Abrazzos

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